PwC DiPiazza beruft neue Führungskräfte

Erst einen Monat im Amt krempelt Vorsteher DiPiazza die Führungsstruktur der Gruppe kräftig um.

New York/Amsterdam - Samuel DiPiazza, Global Chief Executive Officer (CEO) des weltweit größten Wirtschaftsprüfungsunternehmens PricewaterhouseCoopers (PwC), schafft zwei neuen Spitzenposten und will damit die Internationalität der Gruppe noch stärker unterstreichen.

Willem Brocker aus Amsterdam erhalte den neu geschaffenen Posten des Managing Partner für internationale Märkte, Amyas Morse aus London den des Managing Partner für das globale Geschäft, gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Darüber hinaus übernehme Thomas O'Neill aus Toronto die Funktion des CEO der Beratungssparte. Der 56-Jährige beerbt damit Scott Hartz, der PwC Consulting seit 1995 geleitet hat.

"Willem, Amyas und Tom stehen aber nicht nur für geografische Vielfalt von PwC, sondern sie sind auch starke Führungspersönlichkeiten, die für ihre neuen Positionen langjährige und fundierte Erfahrungen im Kundenservice und in den Traditionen und der Kultur von PricewaterhouseCoopers mitbringen," kommentierte DiPiazza seine Entscheidung.

Wie der PwC-Chef weiter erklärte, wird das Unternehmen mit New York und Amsterdam künftig zwei Hauptsitze haben, um dem globalen Charakter der Gesellschaft Rechnung zu tragen. DiPiazza hatte erst zu Beginn des Jahres den langjährigen CEO James Schiro an der Spitze von PwC abgelöst.