Gründerwettbewerb Wer gewinnt?

Frauen nach vorn – mehr als 220 Gründerideen streiten sich um die begehrten Preise.

Berlin – Trotz Konjunkturflaute und abnehmender Zahl von Neugründungen, der Gründerwettbewerb Multimedia 2001/2002 kann sich auch in diesem Jahr sehen lassen.

Über 220 Ideen trafen bei den Initiatoren des Wettbewerbs ein. Dahinter stehen das Bundeswirtschaftsministerium und das VDI/VDE Technologiezentrum Informationstechnik. Aber was noch wichtiger ist, dieses Mal waren rund 20 Prozent Frauen dabei, die an dem Wettbewerb teilnahmen. Bei den vorherigen Wettbewerben lag die Quote dagegen bei nur rund 12,4 Prozent.

Warum dieser Sprung nach vorne? Zum ersten Mal lobte der Wettbewerb, der im vergangenen Jahr in die fünfte Runde ging, einen Sonderpreis für den besten Business-Plan eines Frauen-Teams aus.

Wer am Ende jedoch das Rennen macht und den begehrten Preis sein Eigen nennen darf, muss noch abgewartet werden. Erst im April will das Bundeswirtschaftsministerium das Geheimnis lüften. Insgesamt werden rund 100 Ideen ausgezeichnet, die besten 20 Konzepte erhalten darüber hinaus noch Extra-Prämien. Sonderpreise gibt es natürlich auch wieder. Einer wird dieses Mal an ein Frauen-Team gehen.

Auch wenn sich die Zeiten geändert haben - und der Internet-Boom sich längst ins Gegenteil gedreht hat, an dem Erfolg des Wettbewerbs besteht kein Zweifel. Stolz meldet das Wirtschaftsministerium mehr als 1100 Firmengründungen, die es durch den Wettbewerb angeregt hätte. Dadurch seien rund 10.000 Arbeitsplätze entstanden, berichtet das Ministerium. Warten wir also ab, wer im Arpil zu den glücklichen Preisträgern gehört und wer diese Zahl noch steigern darf.

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