ThyssenKrupp Vorteil Schulz

Der Finanzchef des Stahlriesen tritt vorzeitig von seinem Posten zurück.

Düsseldorf - Gerd Stein, 50, werde seinen bis Oktober kommenden Jahres laufenden Vertrag nicht mehr erfüllen, berichtet die Düsseldorfer Tageszeitung "Rheinische Post" in ihrer Samstagausgabe.

Wie der Konzern unterdessen mitteilte, dürfte der Aufsichtsrat am 5. Juli über einen entsprechenden Wechsel im Vorstand entscheiden. "Aller Voraussicht nach", hieß es am Montag in Düsseldorf, werde AR-Chef Heinz Kriwet auf der nächsten Sitzung des Gremiums hierzu einen Vorschlag machen.

Damit könnte ThyssenKrupp-Chef Ekkehard Schulz sein Ziel, den Vorstand zu schrumpfen, früher als geplant erreichen. Die Verkleinerung des Gremiums war unter anderem von Analysten wiederholt angeregt worden.