Auslandseinsätze Freie Bahn

Wie Unternehmen die Rückkehr erleichtern

Vertrag:

Lassen Sie sich schon im Vorfeld Ihres Auslandseinsatzes vertraglich zusichern, welche Hilfestellungen Ihr Unternehmen bei der Rückkehr gewähren wird.

Patenschaften: Ein Mentor, also ein höher gestellter Manager am heimischen Standort, der Sie möglichst genau kennt, sollte Ihren Auslandseinsatz betreuen. Nach Ihrer Rückkehr kann er Ihnen bei Eingliederungsproblemen zur Seite stehen. Zusätzlich kann ein Fach-Pate helfen, Ihre Leistungen im Ausland richtig zu bewerten und im Unternehmen zu kommunizieren. Das ist wichtig, wenn Sie bei der Rückkehr einer anderen Abteilung zugeordnet werden.

Workshops: In Workshops oder Seminaren sollten Sie sich mit Schicksalsgenossen austauschen können. Schon die Einsicht, dass Sie mit Ihren Problemen nicht allein stehen, kann viel helfen.

Wohnraum: Bitten Sie Ihren Arbeitgeber, Ihnen eine Übergangswohnung zur Verfügung zu stellen und die Kosten für eine Relocation-Agentur zu übernehmen.

Sprachkurse: Schulpflichtige Kinder sollten schon im Gastland deutsche Sprachkurse belegen und so lange fortsetzen können, bis sie sich in ihrer fremd gewordenen Muttersprache wieder sicher fühlen. Auch diese Kurse sollte der Arbeitgeber bezahlen.

Kinderbetreuung: Viele Unternehmen kommen für die Kosten auf, die beim Besuch von Ganztags-Kindergärten oder -horten entstehen. Wenn Ihre Kinder keine Erfahrungen mit deutschen Schulen haben, sollten auch die Gebühren für den Besuch einer internationalen Schule übernommen werden.

Partnerhilfe: Manche Unternehmen helfen bei der Arbeitsplatzsuche für den Partner - etwa mit Jobs bei Tochterfirmen.

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