Pilotprojekt von Bayer und Alltours Kantinen für Geimpfte - ohne Maske und Abstand

Die Unternehmen Bayer, Eon und Alltours planen laut einem Medienbericht für Geimpfte und Genesene separate Kantinenzonen, in denen keine Corona-Auflagen gelten. Ungeimpfte müssen weiter mit Abstandsregeln, Masken und Trennwänden leben.
Kantine (Archiv): Geimpfte können auf Trennwände und Abstandsregeln verzichten

Kantine (Archiv): Geimpfte können auf Trennwände und Abstandsregeln verzichten

Foto: Rolf Haid/ picture alliance / dpa

Wer geimpft oder genesen ist, muss keinen Abstand halten – was in vielen Bars und Restaurants mit 2G-Regel längst Alltag ist, dürfte künftig auch in manchen Unternehmenskantinen gelten. Die Konzerne Bayer, Eon und Alltours planen, geimpften und von Corona genesenen Kolleginnen und Kollegen eigene Kantinenbereiche oder Cafeterien anzubieten, berichtet die »Rheinische Post«.

In diesen Sonderbereichen dürften Beschäftigte ungezwungen zusammensitzen, heißt es. Wer sich dagegen nicht impfen lassen oder keine Auskunft über seinen Impfstatus geben möchte, müsse in der Kantine weiterhin mit Abstandsregeln, Masken oder Trennwänden leben.

Der Versicherungskonzern Ergo prüft nach eigenen Angaben eine vergleichbare Regelung. Alle Unternehmen betonen, dass Nicht-Geimpfte auch weiter Zugang zu Kantinen haben.

Bayer spricht von "Pilotprojekten", die Kantinenbereiche nur für Geimpfte und Genesene vorsehen und demnächst starten sollen. Man plane "in enger Zusammenarbeit" mit den Betriebsräten, teilt Bayer mit.

Bereits jetzt gibt es bei dem Chemiekonzern Arbeitsgruppen, in denen sich Beschäftigte auf eigene Faust ohne Ungeimpfte zusammentun. Das sei etwa in Mehrpersonen- und Großraumbüros oder Laboren der Fall, in denen selbst organisierte Gruppen ohne Abstand und Maske zusammenarbeiten, wenn alle Teilnehmer geimpft oder genesen sind.

la/mic/dpa
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