Marineschiffbau U-Boot-Großauftrag für Thyssenkrupp

Gute Nachricht für den deutschen Marineschiffbau in Deutschland: Norwegen bestellt vier und Deutschland zwei weitere U-Boote. In Kiel sind damit Jobs bis ins nächste Jahrzehnt gesichert.
Mächtiger Antrieb: Die Werft von ThyssenKrupp Marine Systems in Kiel ist mit neuen Aufträgen für lange Zeit ausgebucht

Mächtiger Antrieb: Die Werft von ThyssenKrupp Marine Systems in Kiel ist mit neuen Aufträgen für lange Zeit ausgebucht

Foto: Christian Charisius/ dpa

Norwegen will nach Angaben des Verteidigungsministeriums bei Thyssenkrupp vier U-Boote im Gesamtwert von 45 Milliarden norwegischen Kronen (rund 4,4 Milliarden Euro) bestellen. Das Verteidigungsministerium in Oslo erklärte Dienstagabend, die deutsche Marine wolle zwei weitere U-Boote bei Thyssenkrupp ordern. Der Vertrag solle im Sommer unterzeichnet und das erste U-Boot 2029 ausgeliefert werden.

Auch das Bundesverteidigungsministerium bestätigte am Abend eine Einigung. Das Projekt trage zur Stärkung der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie im Bereich der Schlüsseltechnologie Marineschiffbau in Deutschland bei. Zudem würden in Kiel und Umgebung bis in die Mitte des nächsten Jahrzehnts zahlreiche hochwertige Arbeitsplätze gesichert.

Die Länder hatten 2017 beschlossen, gemeinsam bei dem Projekt vorzugehen. Ursprünglich wollten sie den Vertrag 2019 unterzeichnen. Partner von Thyssenkrupp auf norwegischer Seite ist Kongsberg Gruppen.

rei/Reuters
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