Ruhrkonzern ThyssenKrupp-Chef Hiesinger ködert Hedgefonds

Im Vorfeld der erwarteten Kapitalerhöhung hat sich der angeschlagene Industriekonzern ThyssenKrupp die Unterstützung von Hedgefonds gesichert. Prominente Finanzinvestoren wollen die Kapitalerhöhung zum Einstieg nutzen: Unter den Interessenten finden sich auch John Paulson und George Soros.
ThyssenKrupp-Chef Heinrich Hiesinger: Kontakt zu Hedgefonds aus New York und London

ThyssenKrupp-Chef Heinrich Hiesinger: Kontakt zu Hedgefonds aus New York und London

Foto: PATRIK STOLLARZ/ AFP

Hamburg - Wie das manager magazin in seiner neuen Ausgabe (Erscheinungstag: 23. August) berichtet, hätten sich Hedgefonds aus New York und London bereit erklärt, bei einer Kapitalaufstockung von ThyssenKrupp  mitzumachen.

Unter den potenziellen Geldgebern fänden sich bekannte Namen: zum Beispiel die Fondslegende George Soros, der Subprime-Guru John Paulson und David Einhorn mit seinem Investmentvehikel Greenlight.

Um die ärgsten Finanznöte von ThyssenKrupp zu lindern, so manager magazin, werde eine Kapitalerhöhung im Volumen von 800 Millionen bis 1,5 Milliarden Euro diskutiert.

Verschärfe sich die Lage, etwa durch weitere hohe Abschreibungen auf das marode, zum Verkauf stehende Stahlgeschäft in Übersee, könnten Aktien im Wert von mehreren Milliarden Euro ausgegeben werden.

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