Montag, 11. November 2019

SpaceX, Tesla, Hyperloop Die Welt des Elon Musk

6. Teil: Solarcity: Elon Musk will die Energieversorgung demokratisieren

Die Ladestationen, an denen die Teslas heute und künftig wieder mit Strom betankt werden sollen, werden von einem weiteren Musk-Projekt gebaut: dem Energieunternehmen SolarCity Börsen-Chart zeigen. 2006 im Süden San Franciscos gegründet, seit Ende 2012 an der Börse notiert, hat es zuletzt eine ähnliche Kursentwicklung hingelegt wie Tesla. Rund drei Milliarden bringt der Konzern mittlerweile an Marktkapitalisierung auf die Waage.

Geleitet wird SolarCity allerdings nicht von Musk selbst, sondern von seinem Cousin Lyndon Rive. Musk hält 28 Prozent der Anteile, sitzt im Aufsichtsrat und lieferte einst das Konzept. Anders als zuvor üblich, bietet SolarCity seinen Kunden ein Rund-um-sorglos-Paket an, das ohne die früher benötigten Einstandskosten für die Installation der Solaranlagen auskommt. Kurzum, SolarCity überträgt das Leasing auf den Energiemarkt - und erreicht so Kunden, die vorher keine Solarenergie nachgefragt hätten. Die Kosten werden über zwanzig Jahre abgezahlt, was für die Kunden am Ende günstiger sei als die Rechnungen klassischer Versorger, verspricht das Unternehmen.

Mit diesem Versprechen erreicht SolarCity in diesem Jahr voraussichtlich rund 1,41 Milliarden Dollar Umsatz - und ist damit zum größten Solarenergieversorger der Vereinigten Staaten aufgestiegen. Als Finanzierungspartner hat der Konzern inzwischen die halbe amerikanische Bankenwelt für sich gewonnen - von der Bank of America Börsen-Chart zeigen, über Merrill Lynch Börsen-Chart zeigen, Citigroup Börsen-Chart zeigen, Morgan Stanley Börsen-Chart zeigen bis hin zur National Bank of Arizona. Auch Google Börsen-Chart zeigen hat SolarCity im Juni 2011 rund 280 Millionen Dollar zur Verfügung gestellt.

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