Siemens plant neuen Stellenabbau 13.000 Jobs weniger und kein Ende

Von mm-newsdesk
13.000 sind offenbar nicht genug: Siemens-Chef Jo Kaeser plant einem Bericht zufolge weiteren Stellenabbau

13.000 sind offenbar nicht genug: Siemens-Chef Jo Kaeser plant einem Bericht zufolge weiteren Stellenabbau

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Joe Kaesers gemischte Bilanz: Die Tops und Flops der Siemens-Sparten

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Bei Siemens droht ein weiterer Stellenabbau. Im Geschäftsbereich Prozessindustrie und Antriebe werde voraussichtlich eine vierstellige Zahl von Arbeitsplätzen in Deutschland gestrichen oder ins Ausland verlagert, berichtete das laut "Handelsblatt" am Sonntagabend vorab unter Berufung auf Industriekreise.

"Das ist ein Bereich, der massiv unterausgelastet ist über viele Werke in der Welt", wurde ein Insider zitiert. In dem lahmenden Geschäftsfeld hatte Siemens im vergangenen Jahr den Chef ausgetauscht. Es stellt Antriebe für Branchen her, die Rohstoffe gewinnen und verarbeiten.

Das Unternehmen wollte sich zu dem Bericht nicht äußern.

Siemens-Chef Joe Kaeser hatte dem Konzern einen Sparkurs verordnet, der die Streichung von weltweit 13.000 Stellen zur Folge hat. Ende September beschäftigte das deutsche Industrieflaggschiff 348.000 Mitarbeiter, davon 114.000 in Deutschland.

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rei/reuters