Donnerstag, 14. November 2019

Healthineers und Gamesa mit Zahlen So schlagen sich Siemens' Töchter

Alles in Bewegung: Ein Mitarbeiter transportiert einen Computertomografen vom Medizintechnikonzern Siemens Healthineers

Die beiden Töchter Siemens Healthineers und Siemens Gamesa haben Geschäftszahlen vorgelegt. Während der Gewinn beim Medizintechnikkonzern stagniert, ist der spanisch-deutsche Windturbinenhersteller in die Gewinnzone zurückgekehrt.

Hohe Anlaufkosten für das neue Labordiagnostiksystem Atellica haben beim Medizintechnikkonzern Siemens Healthineers Börsen-Chart zeigen im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2018/19 das Ergebnis belastet. Der Umsatz stieg zwar zwischen Oktober und Dezember auf vergleichbarer Basis um 2,5 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro, das bereinigte operative Ergebnis trat aber mit 545 (Vorjahr: 547) Millionen Euro auf der Stelle.

Die Geschäftsentwicklung habe "Licht und Schatten" gezeigt, sagte Vorstandschef Bernd Montag am Dienstag. Nach Steuern verdiente Siemens Healthineers dank niedrigerer Zinsen sowie einer geringeren Steuerquote mit 345 Millionen Euro 11 Prozent. Aktionäre reagierten verschnupft auf die Zahlen: Die Aktie gab mehr als 6 Prozent nach.-

Healthineers-Konkurrent Philips schneidet besser ab

Siemens Healthineers setzt große Hoffnungen in Atellica, das die lange Zeit schwächelnde Labordiagnostik wieder nach vorne bringen soll. Bei der Profitabilität hinkt der Bereich noch deutlich hinter dem Geschäft mit bildgebenden Systemen hinterher.

Den Ausblick für das bis Ende September laufende Geschäftsjahr bekräftigte das Unternehmen. Erwartet wird ein Umsatzwachstum von 4 bis 5 Prozent. Überdurchschnittlich soll der Gewinn je Aktie zulegen: Um 20 bis 30 Prozent verglichen mit den 1,26 Euro, die 2017/18 erzielt wurden.


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Der unmittelbare Healthineers-Konkurrent Philips lieferte indes bessere Zahlen ab und übertraf mit seinen Zahlen für das vierte Quartal (Oktober bis Dezember) die Erwartungen der Märkte. Das operative Ergebnis (Ebita) stieg um 10 Prozent auf 971 Millionen Euro, der Umsatz kletterte auf vergleichbarer Basis um 5 Prozent auf 5,6 Milliarden.

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