Freitag, 20. September 2019

Healthineers, Epcos, Osram, Infineon So schlagen sich Siemens' Ex-Töchter an der Börse

8. Teil: Epcos: Vergessen und abgeschrieben

Epcos-Produktion (undatiertes Archivbild)

In dieselbe Ära gehört auch eine weitere Siemens-Abspaltung, von der heute niemand mehr redet: Epcos war aber auch fast drei Jahre lang im Dax vertreten und bereitete den Boden für Infineon. Der Hersteller elektronischer Bauteile wurde jedoch immer weiter zerlegt, Siemens und der japanische Joint-Venture-Parter Matsushita (heute bekannt als Panasonic Börsen-Chart zeigen) trennten sich bald von ihren Anteilen.

2009 stieg der japanische TDK-Konzern ein - und fand bald ein Geschäft, das "viel besser als erwartet" laufe. Inzwischen ist die ehemalige Epcos auch noch für Milliardendeals mit Branchengrößen wie Qualcomm gut. Die Aktionäre haben aber nichts davon. Sie wurden 2009 mit 18,14 Euro je Aktie abgefunden - sofern sie nicht schon längst das Weite gesucht hatten.

Performance der Epcos-Aktie Börsen-Chart zeigen einschließlich Dividende von 15. Oktober 1999 bis 22. Oktober 2009: minus 37 Prozent

Performance der Siemens-Aktie Börsen-Chart zeigen in derselben Zeit: plus 51,2 Prozent

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