Mittwoch, 18. September 2019

Healthineers, Epcos, Osram, Infineon So schlagen sich Siemens' Ex-Töchter an der Börse

3. Teil: Gamesa: Streit mit den spanischen Partnern

Windrad von Siemens Gamesa

Die Fusion der Siemens-Windkraftsparte mit dem spanischen Wettbewerber Gamesa hat in kaum längerer Zeit schon reichlich böses Blut erzeugt. Nicht nur bei den Beschäftigten, die von einem Kahlschlag tausender Stellen anstelle des nah geglaubten Aufstiegs zum Weltmarktführer überrascht wurden. Auch Großaktionär und -kunde Iberdrola ist in offenen Streit mit Siemens geraten und zeigte seinen Ärger mit einem Großauftrag für den dänischen Rivalen Vestas Börsen-Chart zeigen.

Siemens Gamesa startete als Sanierungsfall, hat aber die Wende zu schwarzen Zahlen geschafft. Der deutsche Konzern hat die Arbeit zwar an das Management im Baskenland delegiert, bestimmt aber als Haupteigner den Kurs. Das Muster hätte man gerne in Frankreich wiederholt, wo mit dem Zughersteller Alstom Börsen-Chart zeigen der nächste Zusammenschluss nach demselben Muster geplant war. Diesen Plan durchkreuzte jedoch die EU-Wettbewerbsbehörde. Daher dürfte auch das Zuggeschäft von Siemens bald einen Spin-Off erleben.

Performance der Siemens-Gamesa-Aktie Börsen-Chart zeigen einschließlich (Sonder-)Dividende seit 3. April 2017: plus 1,33 Prozent

Performance der Siemens-Aktie Börsen-Chart zeigen in derselben Zeit: minus 10,6 Prozent

© manager magazin 2019
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung