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Konzernumbau abgehakt: Die To-do-Liste von Siemens-Chef Joe Kaeser

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Siemens-Chef verteilt Spitzen gegen Löscher und Kleinfeld Kaeser gibt Energiewende Mitschuld an Jobabbau

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Die wichtigsten Akteure bei Siemens: König Joes wichtigste Mitstreiter

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Mit der Ankündigung, im Konzern weltweit 4500 Stellen zu streichen, davon allein 2200 in Deutschland, geriet Siemens-Chef Joe Kaeser Anfang Mai intern und extern massiv in die Kritik. Nun schlägt der Manger in der hauseigenen Mitarbeiterzeitung zurück - und leistet sich einen kleinen Seitenhieb in Richtung Politik.

"Die Art und Weise der deutschen Energiewende hat uns dauerhaft jede Basis entzogen, in Deutschland unsere Produkte und Lösungen im Bereich der fossilen Energie zu verkaufen", rechtfertigt Kaeser Teile des geplanten Personalabbaus in einem Interview mit der Mitarbeiterzeitung, das SPIEGEL ONLINE vorliegt. "Teilweise ist es sogar so, dass die modernsten Gaskraftwerke der Welt - natürlich von Siemens gebaut - stillgelegt werden sollen und uns damit auch noch der lokale und mitarbeiterintensive Service verloren geht."

An anderer Stelle des umfangreichen Interviews beziffert Kaeser die Auswirkungen der Energiewende sogar in exakten Zahlen. Im Bereich Energieerzeugung habe Siemens "eigentlich die weltbesten Technologien" sowie "hervorragend ausgebildete und loyale Mitarbeiter in den deutschen Standorten wie zum Beispiel Berlin, Erfurt, Görlitz oder Mülheim." Dennoch würden dem energiepolitischen Strukturwandel in Deutschland im Bereich Energietechnik "etwa 1600 Mitarbeiter zum Opfer" fallen. Gleichzeitig würden in Ländern, wo die Kunden noch bestellen, schon wieder rund tausend Jobs in der Sparte aufgebaut.

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Konzernumbau abgehakt: Die To-do-Liste von Siemens-Chef Joe Kaeser

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Schließlich gibt der Siemens-Chef noch seinem Vorgänger Peter Löscher einen mit - verbunden mit einem Eigenlob: "Wir hatten seit 2005 aus verschiedenen Gründen kein ganzheitliches und langfristig angelegtes Unternehmenskonzept mehr", so Kaeser. "Jetzt gibt es das wieder."

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