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Starship-Roboter: Drohnen-Alternative auf sechs Rädern

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Daimler testet neue Ausliefertechnik Sieht so der Paketbote der Zukunft aus?

Angesichts der stetig zunehmenden Päckchenflut durch Onlinebestellungen, überlasteten Paketboten und von Lieferwägen verstopften Innenstädten tüfteln Onlineversender, Logistikkonzerne und mittlerweile auch Autohersteller an Lösungen, wie sie dieser Probleme Herr werden können.

Eine sehr unkonventionele Lösung haben am Mitwoch der Autobauer Daimler und das von ehemaligen Skype-Mitarbeitern gegründete Startup Starship vorgestellt.

Einen sogenannten Robovan. Der zur Auslieferzentrale umgebaute Mercedes Sprinter dient als mobile Anlaufzentrale für acht Lieferroboter, die vom Fahrzeug aus ihre Auslieferugen vornehmen und danach zum Wagen zurückkehren, um neuen Ware aufzunehmen.

Ganz ohne menschliche Mitarbeit kommt allerdings auch der Robovan nicht aus. Die Beladung der einzelnen Lieferroboter, die künftigbis in den fünften Stock liefern können sollen und an roten Ampeln warten, erfolgt über einen Fahrer.

Bislang ist nur ein Prototyp gebaut, wie der für das Zukunftsprojekt verantwortliche Daimler-Manager Stefan Maurer manager-magazin.de erklärt. Erste Gespräche für mögliche Firmenkooperationen laufen aber bereits.

Sollten diese erfolgreich sein, könnte die Flotte bald wachsen. Sollte der Pilot ausgebaut werden, dürften sich aber in jedem Fall die Fahrer freuen. Die Zahl der Auslieferungen soll laut Starship pro Schicht zwar von 180 auf 400 steigen. Pakete schleppen und Treppe steigen dürfte dann für die Fahrer auf Dauer aber wohl Geschichte sein.