Donnerstag, 21. November 2019

Drei Instrumente für mehr Effizienz Wie Unternehmen der Umwelt wirklich helfen können

Um sie geht es.
NASA Earth Observatory/ Joshua Stevens/ Miguel Román/ NASA's Goddard Space Flight Center
Um sie geht es.

Bis 2030 werden eine Milliarde mehr Menschen unseren Planeten bevölkern, hat die UNO berechnet. Im selben Zeitraum wird sich die sogenannte "Mittelschicht", also der Anteil an der Weltbevölkerung, der es zu einem gewissen Wohlstand gebracht hat und konsumieren möchte, verdoppeln. Obwohl es eigentlich zu begrüßen ist, dass es immer mehr Menschen schaffen, sich aus den Klauen des Mangels zu befreien, wirft diese Entwicklung doch eine ganz neue Frage auf: Wie können die wachsenden Bedürfnisse all dieser Neukonsumenten befriedigt werden, ohne die natürlichen Ressourcen unserer Erde zu überfordern?

Was ist zu tun, um diese neue Zukunfts-Herausforderung bewältigen zu können? Einfach unseren Konsum einstellen? Oder gar einen neuen Planeten besiedeln? Alles logischerweise vollkommen unrealistisch! Also müssen wir uns ein neues Wachstumsmodell einfallen lassen, das verantwortungsvolle Nutzung unserer natürlichen Ressourcen, berechtigtes Rentabilitätsstreben der Wirtschaft und die Befriedigung der legitimen Bedürfnisse von uns allen unter einen Hut bringt. Aber wenn wir diese drei Anforderungen wirklich zum Einklang bringen wollen, müssen wir umdenken.

Lassen wir uns nicht vom Ausmaß dieser globalen Herausforderung verrückt machen. Denn schon alleine die digitale Revolution, die Teilen und anwender-orientierte Nutzung zur wirtschaftlichen Prinzipien gemacht hat, kann die Hochphase technischen Fortschritts, in der wir uns gerade befinden, weiter verstärken und beschleunigen.

Und dieser Trend ist nicht ganz neu. Moderne Smartphones zum Beispiel haben drei Hauptfunktionen: Telefonie, Internetzugang und Fotografie - gebündelt in einem Gegenstand, der gerade einmal 100 Gramm wiegt. Vor 30 Jahren benötigte man für die gleichen Anwendungen drei einzelne Geräte mit 15 Kilogramm Gewicht - und hatte viel weniger Leistung. Die schockierende Tatsache dabei ist, dass wir heute für die Herstellung eines einzigen Smartphones etwa 70 Kilogramm an Rohstoffen verbrauchen. Das Endprodukt ist zwar klein, aber der Produktionsaufwand enorm...

Um unsere Ressourceneffizienz zu verbessern, ist es unerlässlich, in drei Bereichen greifbare Fortschritte zu erzielen.

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