Mangels Ladestationen Renault-Nissan verfehlt Elektro-Absatzziele

Noch gibt es nur wenige Ladestationen für Elektroautos, entsprechend mau fällt der Absatz aus: Renault-Nissan hat angekündigt, sein Verkaufsziel von 1,5 Millionen Fahrzeugen bis Ende 2016 zu verfehlen. Und das deutlich.
Volltanken, bitte: Fahrer eines Nissan Leaf finden bislang nur wenige Ladestationen in Deutschland

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Foto: Nissan

London/Paris - Die Allianz der Autobauer Renault und Nissan wird ihre Ziele beim Absatz von Elektroautos verfehlen. Der Markt habe sich nicht so entwickelt wie erhofft, räumte der Chef der beiden Hersteller, Carlos Ghosn, in einem Gespräch mit der "Financial Times" ein.

Ursprünglich hatten Renault  und Nissan  geplant, bis Ende 2016 rund 1,5 Millionen Elektroautos zu verkaufen. "Das werden wir nicht schaffen", sagte Ghosn. Bei der Geschwindigkeit, mit der die Entwicklung derzeit voranschreite, werde Renault-Nissan wohl erst vier oder fünf Jahre später dieses Ziel erreichen.

In den vergangenen fünf Jahren war es Renault-Nissan gelungen, über 120.000 E-Autos abzusetzen. Am besten lief der Nissan Leaf, von dem insgesamt 85.000 Stück verkauft wurden. Laut Ghosn ist das Hauptproblem derzeit der langsame Ausbau der notwendigen Infrastruktur. Bislang sind Elektroautos auch deshalb Ladenhüter, weil es nur wenig Ladestationen gibt.

ts/dpa-afx

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