Henkel auf Rekordkurs Persil treibt Henkel-Gewinn an

Neuer Henkel-Chef Hans Van Bylen: Gut lachen wegen guter Quartalszahlen

Neuer Henkel-Chef Hans Van Bylen: Gut lachen wegen guter Quartalszahlen

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Der neue Henkel-Chef Hans Van Bylen segelt mit dem Konsumgüterkonzern auf Rekordkurs. Der seit Mai an der Konzernspitze stehende Manager verkündete am Dienstag für das dritte Quartal Bestmarken und bekräftigte seine bereits angehobenen Jahresziele.

"Sowohl der Umsatz als auch das bereinigte betriebliche Ergebnis und das bereinigte Ergebnis je Vorzugsaktie erreichten neue Höchstwerte", sagte er. Alle drei Unternehmensbereiche - Waschmittel, Kosmetika und Klebstoffe - hätten zum Wachstum beigetragen.

Von Juli bis September stieg der Umsatz des Herstellers von Pritt und Persil um 3,4 Prozent auf 4,75 Milliarden Euro. Organisch - also bereinigt um Wechselkurseffekte und Zukäufe - kletterten die Erlöse um 2,8 Prozent. Dazu trugen insbesondere gute Geschäfte in asiatischen Ländern wie Indien, Südkorea und China bei. Das bereinigte betriebliche Ergebnis (Ebit) legte um 7,6 Prozent auf 837 Millionen Euro zu und lag damit über den Analystenschätzungen.

Vor allem die Waschmittelsparte rund um Persil schraubte die Gewinne in die Höhe. So stieg das bereinigte Ebit allein in dem Bereich um elf Prozent auf 265 Millionen Euro.

Van Bylen bekräftigte die Prognose, die eine bereinigte operative Umsatzrendite (Ebit-Marge) von über 16,5 Prozent vorsieht. Im dritten Quartal kletterte sie auf 17,6 Prozent. Beim organischen Umsatzwachstum peilt er ein Plus von zwei bis vier Prozent an. Er räumte allerdings ein: "Das wirtschaftliche Umfeld wird herausfordernd bleiben und die Unsicherheit anhalten."

got/rtr
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