Samstag, 7. Dezember 2019

Nachhaltige Unternehmensentwicklung  "Wir haben das Ende des Greenwashing erreicht"

Hilft Unternehmen in Sachen Nachhaltigkeit auf die Sprünge: Xynteo-Chef Osvald Bjelland

Auf seinen Konferenzen geben sich die CEOs von Weltkonzernen die Klinke in die Hand. Mit seiner Unternehmensberatung Xynteo zeigt Osvald Bjelland auf, wie sie ihr Unternehmen umbauen können, um Wachstum nachhaltig und sozialer zu gestalten. Mit manager magazin Online sprach Bjelland über die Herausforderungen angesichts des Klimawandels - und wie Großkonzerne diese bewältigen können.

manager magazin: Herr Bjelland, Sie beraten Großkonzerne in Sachen Nachhaltigkeit. Das Thema ist aktuell ziemlich en vogue. Rennen Konzerne Ihnen die Tür ein?

Osvald Bjelland: Wir beschäftigen uns mittlerweile seit etwa zehn Jahren mit dem Thema und haben seitdem einige sehr gute Partnerschaften aufgebaut. In den vergangenen Jahren sind wir stark gewachsen - und ich bin ziemlich zuversichtlich.

Was machen Sie konkret?

Wir unterhalten Partnerschaften mit Unternehmen und arbeiten für diese an Kernproblemen. Dazu gehört die Lösung der Plastikproblematik, nachhaltiger Bergbau, Gesundheitsversorgung und der Übergang zu nachhaltigen Energieträgern.

Das sind ziemlich dicke Bretter… ...

Ja, deswegen nähern wir uns den Themen oft von mehreren Seiten. Wir arbeiten zum Beispiel zum einen daran, wie sich Plastik in der Lieferkette vermeiden lässt. Zum anderen daran, wie man - wenn das Problem in Form von Müll einmal in der Welt ist - damit umgehen kann: Etwa wie man es in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft schafft, den Müll zu trennen, das Plastik wieder einzusammeln und der Wiederverwertung zuzuführen. Im indischen Staat Maharashtra beispielsweise unterrichten wir mehrere zehntausend Kinder darin, wie man mit diesem Plastikmüll umgehen kann.

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