Airbus erwartet in Farnborough zahlreiche Aufträge Luftfahrtmesse startet ohne neuen Boeing-Jet

Boeing 787 Dreamliner: Der US-Flugzeugbauer will erst 2019 über einen neuen mittelgroßen Jet entscheiden

Boeing 787 Dreamliner: Der US-Flugzeugbauer will erst 2019 über einen neuen mittelgroßen Jet entscheiden

Foto: Amir Cohen/ REUTERS

Auf der Luftfahrtmesse im britischen Farnborough ringen ab diesem Montag (16. Juli) Branchengrößen wie Boeing und Airbus um Aufmerksamkeit und Großaufträge. Die Messeleitung rechnet bei der Veranstaltung südwestlich von London mit rund 1500 Ausstellern aus der Luftfahrt-, Raumfahrt- und Rüstungsbranche.

Wer erwartet hat, dass der weltgrößte Flugzeugbauer Boeing dort die Entwicklung eines neuen mittelgroßen Jets bekanntgibt, wurde schon vorab enttäuscht. Man werde die Entscheidung über die Entwicklung erst 2019 treffen, sagte Boeing-Chef Dennis Muilenburg am Sonntag in London.

Die Farnborough Airshow ist nach der weltgrößten Luftfahrtmesse Paris Air Show eines der wichtigsten Treffen der Branche. Bei der letzten Messe vor den Toren Londons wurden vor zwei Jahren Aufträge und Vorverträge über Flugzeuge, Triebwerke und Teile im Wert von 124 Milliarden US-Dollar (derzeit etwa 106 Mrd Euro) abgeschlossen.

Die ersten Tage der Messe sind den Fachbesuchern vorbehalten. Am Wochenende (21./22. Juli) dürfen auch andere Luftfahrtbegeisterte auf die Messe, allein dann werden 80 000 Besucher erwartet. Neben der Besichtigung von Flugzeugen, Hubschraubern und Drohnen gelten die Flugvorführungen von Passagier- und Kampfjets als besonderer Besuchermagnet.

la/dpa/reuters
Mehr lesen über