Linde traut sich mehr Gewinn zu Linde hebt Dividende leicht an

Von Reuters
Linde-Chef Wolfgang Büchele: 2014 war kein gutes Jahr für den Industriekonzern, trotzdem blickt Büchele leicht optimistisch in die Zukunft

Linde-Chef Wolfgang Büchele: 2014 war kein gutes Jahr für den Industriekonzern, trotzdem blickt Büchele leicht optimistisch in die Zukunft

Foto: Peter Kneffel/ picture alliance / dpa

Der weltgrößte Industriegase-Hersteller Linde  hat 2014 unter Problemen im Geschäft in Brasilien und Australien sowie Wechselkurseffekten gelitten. Der Betriebsgewinn (bereinigtes Ebitda) ging auf 3,92 (Vorjahr: 3,966) Milliarden Euro zurück, wie der Münchener Konzern am Montag mitteilte. Hingegen kletterte der Umsatz um 2,4 Prozent auf 17,05 Milliarden Euro.

Die Dividende soll auf 3,15 (Vorjahr: 3,00) Euro je Aktie steigen.

Mit seinen Kennzahlen übertraf Linde die Erwartungen der Analysten leicht, die im Schnitt einen Umsatz von 16,98 Milliarden Euro und ein bereinigtes Ebitda von 3,90 Milliarden Euro prognostiziert hatten.

Fotostrecke

Piech, Cromme, Mayrhuber: Die Gehälter der Dax-Chefaufseher

Foto: DPA

Im laufenden Jahr rechnet Linde mit einem Umsatzanstieg auf 18,2 bis 19,0 Milliarden Euro. Beim bereinigten Ebitda erwartet der Konzern, der Chemie- und Stahlfirmen mit Gasen versorgt und Medizingase für die Gesundheitsbranche herstellt, einen Anstieg auf 4,1 bis 4,3 Milliarden Euro. Die im Herbst gesenkten Ziele für 2017 bestätigte Linde.

ts/Reuters
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.