Sonntag, 31. Mai 2020

Überraschender Abgang Kuka setzt Technikvorstand vor die Tür - nach vier Monaten

Kein Grund zum Feiern: Kukas Technikvorstand muss nach nur vier Monaten gehen.

Nach weniger als vier Monaten trennt sich der Roboterhersteller Kuka von seinem Technikvorstand Peter Hofmann. Wie das Augsburger Unternehmen am Mittwoch auf seiner Internetseite in einer kargen Mitteilung erklärte, hätten sich der Aufsichtsrat und Hofmann am Mittwoch "gemeinsam entschieden, die Zusammenarbeit aus persönlichen Gründen zum 20. Februar 2020 zu beenden". Details zur Trennung wurden nicht genannt

Hofmann war erst zum 1. November 2019 zu Kuka gekommen. Damals hieß es, Kuka gewinne mit Hofmann "einen renommierten Technologieexperten mit umfassender Industrieerfahrung". Durch die Erweiterung des Vorstandes solle der Fokus noch stärker auf Innovations- und Technologiethemen gesetzt werden, hatte Kuka zur Ernennung des dritten Vorstandes betont.


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Der Kuka-Vorstand besteht nunmehr wie zuvor nur noch aus Vorstandschef Peter Mohnen und Finanzvorstand Andreas Pabst. Ein neuer Technikvorstand soll vorläufig nicht mehr ernannt werden, erklärte ein Unternehmenssprecher. Es werde aber ein Nachfolger für Hofmann als Geschäftsführer in der Robotiksparte bei Kuka gesucht.

Hofmann war im vergangenen Jahr von dem Getränkeabfüllanlagenhersteller Krones in Neutraubling bei Regensburg zu Kuka gekommen. Zuvor war er bei der Daimler -Benz AG und bei der Festo AG in Esslingen tätig.

rei/dpa

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