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Die Kuka-Story: Was die deutsche Roboterschmiede so begehrt macht

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Midea soll Kuka-Aktienpaket bekommen Kuka-Großaktionär Voith macht Kasse

Der Familienkonzern Voith veräußert seine 25,1 Prozent am Augsburger Roboterbauer Kuka an den chinesischen Hausgerätehersteller Midea. Dies berichtet das manager magazin in seiner neuen Ausgabe, die ab 24. Juni im Handel ist, unter Berufung auf Unternehmenskreise.

Voiths Eigner hätten auf einer Gesellschafterversammlung am 15. Juni beschlossen, ihre Kuka-Aktien im Rahmen von Mideas Übernahmeangebot anzudienen, schreibt das manager magazin.

Eine Rolle als Juniorpartner neben einem dominierenden Großaktionär Midea ergebe nach Ansicht der Voith-Gesellschafter weder strategisch noch finanziell Sinn, so das manager magazin weiter.

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Gebot für Kuka: Chinesische Firmen kaufen sich durch Europa

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Midea hatte vergangenen Donnerstag seine 4,5 Milliarden Euro schwere Übernahmeofferte für Kuka offiziell vorgelegt. Die Chinesen bieten 46 Prozent mehr, als Analysten im Schnitt als Kukas Wert ansehen. Vor Abgabe des Angebots hatte Midea bereits 13,5 Prozent an Kuka über die Börse erworben.

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