Sonntag, 20. Oktober 2019

Warum Unternehmen an sich selbst scheitern Diese sieben Fehler verhindern echte Innovation

Innovationsprozess: Einen schicken Digital-Lab auf der grünen Wiese zu bauen, ist oft nicht die Lösung
picture alliance / Britta Peders
Innovationsprozess: Einen schicken Digital-Lab auf der grünen Wiese zu bauen, ist oft nicht die Lösung

Großkonzern und Innovation - ein Wortpaar, das in Zeiten der Digitalisierung und des Start-up-Booms schlecht zu passen scheint. Storys von Firmen, die ihr eigenes Geschäft verschlafen haben, erfreuen sich großer Beliebtheit. Aber das Bild ändert sich gerade: Immer mehr vermeintliche Dinosaurier wachen auf und erfinden sich neu. Das aber gelingt nicht - oder nur in Ansätzen - mit einem schicken Digital-Lab auf der grünen Wiese. Ein konsequenter Innovationsprozess, der nahe am Kerngeschäft angesiedelt ist und Ideen aus den eigenen Reihen nutzt, ist oft der bessere Weg zu dauerhafter Veränderung.

Robert Jacobi
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    Robert Jacobi ist Gründer und Partner der Digital-Beratung The Nunatak Group, die Dax-Konzerne und Mittelständler zu ihren Kunden zählt. Der frühere Journalist und Buchautor hat in München und Harvard studiert und später mehrere Start-ups mit aufgebaut. Zudem ist er aktiver Business Angel.

Folglich ist es nur konsequent, dass viele Unternehmen in den vergangenen Jahren ihren eigenen Innovationsfunnel aufgesetzt haben - also einen mehrstufigen Prozess von der Ideenfindung (je mehr Ideen, desto besser!) bis zur Umsetzung, mit regelmäßigen Checkpoints, an denen über die Umsetzung entschieden wird. Ein guter Ansatz, doch wenn die erhofften Innovationen zu lange auf sich warten lassen, ist auch dieser Prozess schnell diskreditiert. Warum geschieht das? In den meisten Fällen liegt das Scheitern des Innovationsgedankens an einem der folgenden sieben hausgemachten Fehler, die sich einfach vermeiden ließen:

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