Montag, 15. Juli 2019

Panini, Herrscher der Fußball-Sticker 10 Fakten zum Panini-Phänomen

Am 10. Juni beginnt die Fußball-Europameisterschaft. 24 Mannschaften treten gegeneinander an und Millionen Fans fiebern mit. Panini-Alben haben bei jeder EM und WM nicht nur bei Kindern Hochkonjunktur - bunte Hefte, die mit Klebebildern der teilnehmenden Mannschaften Spielern gefüllt werden. Zehn Fragen über das Unternehmen hinter dem Imperium der Klebebildchen.

Zum Beispiel die Frage, wie gut die Trefferquote von Panini ist. Immerhin werden die Klebebilder ja gedruckt, bevor die Teams festgelegt werden.

"Unsere Vorbereitungen für Frankreich fingen mit dem Abpfiff des Finales der Euro 2012 an", erklärt Hermann Paul, Geschäftsführer von Panini Deutschland. "Denn wir beobachten frühzeitig potenzielle Teilnehmerländer und -spieler. Mit der Qualifikation der Teams nehmen wir dannFahrt auf. Ein Jahr vor dem Turnier entwickeln wir das Produktdesign und fangen an, Spieler im EM-Trikot zu fotografieren oder uns von den Verbänden Bilddateien zuschicken zu lassen."

Und weiter: "Wir entscheiden uns dann für 20 Spieler pro Team. In der heißen Phase im Januar nehmen wir dann letzte Änderungen vor und gehen dann im Februar in den Druck. Unsere Trefferquote über all die Jahre liegt bei zirka 85 Prozent."

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