Donnerstag, 5. Dezember 2019

Alternative zum Teilbörsengang Verschenkt Continental seine Milliardensparte an seine Aktionäre? 

Continental: Spin Off der Sparte Powertrain wird geprüft

Der Autozulieferer Continental könnte seine Antriebs-Sparte Powertrain möglicherweise komplett abspalten und anschließend an die Börse bringen. Als mögliche Alternative zum geplanten Teilbörsengang von Powertrain prüfe das Management von Continental Börsen-Chart zeigen auch eine 100-prozentige Ausgliederung (Spin-off) mit anschließender Börsennotierung,

wie das Unternehmen am Montag in Hannover mitteilte. Damit wolle der Dax -Konzern seinen Handlungsspielraum erweitern, hieß es auch mit Blick auf die "derzeit kaum vorhersehbaren Bedingungen für einen möglichen Teilbörsengang im Jahr 2020".

Dazu verwies Conti auf die sich weiter beschleunigenden Dynamik hin zur Elektrifizierung von Antrieben. Der Aktienkurs profitierte nur vorübergehend von der Ankündigung: Zunächst legte die Aktie um knapp 3 Prozent zu, anschließend bröckelten die Gewinne jedoch wieder ab.

Bei einem Spin-off würden die Aktionäre von Conti die neuen Aktien von Powertrain de facto geschenkt bekommen. Die Entscheidung über eine tatsächliche Umsetzung würden Vorstand und Aufsichtsrat nach Abschluss der Prüfung treffen. Die Beschäftigungssicherung bei Powertrain bleibe davon unberührt. So hatte Conti für die Ausgliederung der Sparte Powertrain 2018 eine fünfjährige Beschäftigungssicherung vereinbart.

la/mmo/dpa-afx

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