Donnerstag, 14. November 2019

Coca-Cola denkt über Hanf-Brause nach Wie Cannabis massenmarkttauglich wurde

Hanf-Pflanze: Cannabis gerät in den Blick der Nahrungsmittel-Hersteller

3. Teil: Zieht Pepsi bald nach?

Entsprechend halten es Analysten auch für möglich, dass demnächst auch Pepsi in den Cannabis-Getränkemarkt einsteigt, um seine Gatorade-Potfolio zu erweitern. Mutmaßungen, die Pepsi zunächst aber nicht kommentierte.

Die großen Brauereien haben - sensibilisiert durch dasschmerzhafte Verpassen des Craft-Bier-Trends - Cannabis schon länger für sich entdeckt. Erst Mitte August stieg der weltgrößte Weinkonzern und Corona-Brauer Constellation Brands mit 3,8 Millionen US-Dollar beim kanadischen Cannabis-Züchter Canopy Growth ein.

Auch Konkurrent Molson Coors, der fünfgrößte Brauereikonzern der Welt, hat seine Fühler schon ins Cannabis Geschäft ausgestreckt. Über ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem kanadischen Cannabis-Produzenten Hydropothecary will Molson Coors in großem Stil ins Geschäft mit alkoholfreien Cannabis-Getränken einsteigen.

Ein Geschäftszweig, den auch die niederländische Brauerei Heineken bereits für sich entdeckt hat. Ende Juni brachte Lagunitas, ein kalifonischer Craft-Brauer, an dem die Niederländer mit 50 Prozent beteiligt sind, eine alkoholfreies Getränk mit 10 beziehungsweise 5 mg des Cannabinoids THC,auf den Markt.

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