Dienstag, 24. September 2019

Corona-Brauer investiert 4 Milliarden in Cannabis-Unternehmen Warum US-Brauereiriesen auf Dope zum Trinken wetten

Haftpflanzen: Bierkonzerne wetten Milliarden auf den neuen Rausch-Trend

3. Teil: Psychoaktive-Getränke als der neue Schrei

Constellation ist indes nicht der einzige Brauer, der sich auf die neue Geschäftschance stürzt. Auch Konkurrent Molson Coors, der fünfgrößte Brauereikonzern der Welt, hat seine Fühler schon ins Cannabis-Geschäft ausgestreckt. Bis Ende September will der Konzen ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem kanadischen Cannabis-Produzenten Hydropothecary gründen. Mit dessen Hilfe will Molson Coors in großem Stil ins Geschäft mit alkoholfreien Cannabis-Getränken einzusteigen.

Ein Geschäftszweig, den auch die niederländische Brauerei Heineken bereits für sich entdeckt hat. Ende Juni brachte Lagunitas, ein kalifonischer Craft-Brauer, an dem die Niederländer mit 50 Prozent beteiligt sind, eine alkoholfreies Getränk mit 10 beziehungsweise 5 mg des Cannabinoids THC,auf den Markt.

Branchenprimus AnheuserBusch InBev, der mit 56,4 Milliarden US-Dollar ein Vielfaches des Umsatzes von Constellation erzielt, will indes erst einmal abwarten, wie sich das Segment entwickelt. Man werde die Entwicklung weiterhin verfolgen, erklärte AB InBev-Chef Carlos Britos im Juni in einem Interview. Aktuell sehe man aber keinen Zwang, tätig zu werden

Seite 3 von 3

© manager magazin 2018
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung