Donnerstag, 19. September 2019

Corona-Brauer investiert 4 Milliarden in Cannabis-Unternehmen Warum US-Brauereiriesen auf Dope zum Trinken wetten

Haftpflanzen: Bierkonzerne wetten Milliarden auf den neuen Rausch-Trend

2. Teil: Wird Cannabis das neue Craft-Beer?

Ein Unternehmen, an dem Constellation bereits seit vergangenen Oktober mit rund 10 Prozent beteiligt ist. Zudem erwirbt Constellation mit dem Deal die Option, seinen Anteil in Zukunft auf über 50 Prozent aufzustocken.

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Constellation-Brands-CEO Rob Sands begründete den Milliarden-Einstieg mit dem enormen Wachstumspotenzial der Droge. Experten sagten dem Cannabis-Geschäft ein Potenzial von 200 Milliarden US-Dollar bis 2030 voraus, erklärte er in einem Bloomberg-Interview.

Schon jetzt sähen viele den legalen und illegalen Markt in den USA zusammengenommen bei 55 Milliarden Dollar. Zweifel daran, dass der Trend klar in Richtung Lagalisierung geht, hat Sands keine.

Träume vom 200 Milliarden-Dollar-Markt

"Es ist eine riesigen Gelegenheit", betonte er. Und für Constellation Brands eine attraktive Möglichkeit, neben Bier, Spirituosen und Wein ein "viertes Bein" aufzubauen.

Die erst 2014 gegründete kanadisch Canopy Growth Corporation, die Cannabis für medizinische Zwecke herstellt, ist nach den Worten von Sands bereits jetzt Marktführer in ihrem Segment. Die umgerechnet vier Milliarden US-Dollar sollen laut Sands als "Kriegskasse" dienen, um diese Position weiter auszubauen.

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