Nord Stream 2 Abschreibung brockt BASF Gewinnrückgang ein

Die gestoppte Gas-Pilpeline Nord Stream 2 kostet BASF viel Geld und drückt den Gewinn deutlich. Operativ haben sich die Geschäfte des Chemiekonzerns dagegen besser entwickelt als gedacht.
Nord Stream 2: BASF schreibt einen Milliardenkredit der Tochter Wintershall Dea an die Nord Stream 2 AG ab

Nord Stream 2: BASF schreibt einen Milliardenkredit der Tochter Wintershall Dea an die Nord Stream 2 AG ab

Foto: MAXIM SHEMETOV / REUTERS

Eine Milliardenabschreibung wegen der gestoppten Gas-Pipeline Nord Stream 2 hat dem Chemiekonzern BASF einen Gewinneinbruch eingebrockt. Unter dem Strich fiel der Gewinn im ersten Quartal um fast 29 Prozent auf 1,22 (Vorjahr: 1,72) Milliarden Euro, teilte BASF am Montag mit.

Das lag an Wertberichtigungen von Wintershall Dea: So wurden Darlehen an die Nord Stream 2 AG mit rund 1,1 Milliarden Euro wertberichtigt.

Operativ schlug sich BASF dagegen besser als von Analysten erwartet. Der Umsatz stieg im ersten Quartal um 19 Prozent auf 23,1 Milliarden Euro, vor allem dank höherer Preise. Analysten hatten dem Konzern zufolge im Schnitt knapp 22 Milliarden erwartet. Das operative Ergebnis (Ebit) legte um 21 Prozent auf 2,82 Milliarden Euro zu. Hier hatten die Analysten im Schnitt 2,43 Milliarden erwartet.

Das komplette Zahlenwerk zum ersten Quartal will das Unternehmen am 29. April vorstellen.

rei/dpa-afx/Reuters
Mehr lesen über