Basischemikalien gefragt BASF-Gewinn steigt um 50 Prozent

Vor allem das Geschäft mit Basis-Chemikalien spülte im vergangenen Quartal viel Geld in die BASF-Kasse

Vor allem das Geschäft mit Basis-Chemikalien spülte im vergangenen Quartal viel Geld in die BASF-Kasse

Foto: REUTERS

Der Chemiekonzern BASF  hat im dritten Quartal 2017 dank einer guten Nachfrage nach Basischemikalien mehr verdient. Der operative Gewinn (Ebit) vor Sondereffekten legte wie von Analysten erwartet um 16 Prozent auf 1,76 Milliarden Euro zu, teilte der Dax-Konzern am Dienstag mit.

Unter dem Strich blieb ein Gewinn von gut 1,3 Milliarden Euro hängen. Das war ein Plus von 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Umsatz kletterte um neun Prozent auf knapp 15,3 Milliarden Euro. Hier hatten die Experten im Schnitt mit 14,97 Milliarden Euro gerechnet.

"Die Nachfrage hat sich auch im dritten Quartal anhaltend positiv entwickelt", erklärte Konzernchef Kurt Bock. Den erst Ende Juli erhöhten Ausblick für 2017 bestätigte BASF. Für das Gesamtjahr erwartet Vorstandschef Kurt Bock ein Wachstum beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern (Ebit) und Sondereinflüssen (2016: 6,3 Milliarden Euro) von mindestens 11 Prozent. Der Umsatz (2016: 57,6 Milliarden Euro) soll um mindestens 6 Prozent wachsen.

dpa-afx
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