Sonntag, 21. April 2019

Auch Großbritannien plant jetzt Zuckersteuer  Warum Coca-Cola & Co. in den Kampfmodus schalten

Coca Cola, Pepsi & Co: Wie ungesund Softdrinks wirklich sind
AFP

4. Teil: USA - Berkley gegen die Getränkeindustrie

Auch in den USA gab und gibt es wiederholt Versuche, den Genuss von ungesundem Fastfood zu reduzieren. So plante der frühere New Yorker Bürgermeister Michale Bloomberg 2012 in der US-Metropole ein Ausschankverbot für überdimensionierte Softdrinks. Kurz bevor es in Kraft trat, wurde es allerdings wieder von einem Gericht kassiert. Geklagt hatte die US-Getränkeindustrie.

2014 folgte dann die kalifonische Universitätsstadt Berkeley. Sie führte einen Aufschlag von einem Cent pro Ounce (rund 30 Milliliter) zuckerhaltiger Limonade ein. Mehr als ein Signal dürfte die Zuckersteuer angesichts der Möglichkeit, seine Limonade einfach und billiger in den Nachbarstädten einzukaufen, dort allerdings nicht sein.

Die Getränkeindustrie fürchtet offenbar dennoch, dass das Beispiel Schule machen könnte. Und hat Zeitungsberichten zufolge mittlerweile mehr als 100 Millionen Dollar für dem Kampf gegen solche Steuerideen ausgegeben.

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