Samstag, 19. Oktober 2019

Konsumgüter Keine Flecken auf Henkels Bilanz

Verkauft sich immer: Waschmittel von Henkel

Klebestoffe und Waschmittel verkaufen sich fast immer gut. Zugleich hat Henkel höhere Rohstoffkosten an die Verbraucher weitergereicht. So kann der Konzern erneut deutlich gestiegene Umsätze und Gewinne verbuchen.

Düsseldorf - Der Konsumgüterhersteller Henkel Börsen-Chart zeigen hat dank florierender Geschäfte seiner Klebstoff- und Waschmittelsparten im zweiten Quartal deutliche Zuwächse bei Umsatz und Gewinn verbucht. Belastungen wie höhere Rohstoffpreise hat der Konzern durch Preiserhöhungen abfedern können. Gleichzeitig dämmte er seine Kosten ein.

Konzernchef Kasper Rorsted sieht sich damit auf Kurs zum Erreichen seines Jahresziel einer bereinigten Umsatzrendite von 14 Prozent. Seine Prognose für das bereinigte Ergebnis je Vorzugsaktie schraubte Rorsted in die Höhe: Es soll nun 2012 statt um mindestens 10 Prozent um rund 15 Prozent zulegen. Die Erwartungen des Marktes konnte der Hersteller von Pritt und Persil mit seinen Quartalszahlen übertreffen.

Vorstand bekräftigt Jahresziele

Henkel habe bei einem um 6,4 Prozent auf 4,2 Milliarden Euro gestiegenen Umsatz im zweiten Quartal einen um einmalige Erträge und Restrukturierungsaufwendungen bereinigten operativen Gewinn von 609 Millionen Euro erzielt - ein Plus von 18,6 Prozent.

Unter dem Strich blieb ein Gewinn nach Anteilen Dritter von 420 Millionen Euro - deutlich mehr als die 343 Millionen Euro vor Jahresfrist.

Analysten hatten einen Umsatz von 4,196 Milliarden Euro, ein bereinigtes Ebit von 590 Millionen Euro und den Überschuss mit 393 Millionen Euro prognostiziert.

Die übrigen Jahresziele bekräftigte der Konzern: Henkel-Chef Rorsted erwartet weiter ein organisches Umsatzwachstum von 3 bis 5 Prozent, die bereinigte Umsatzrendite will er auf 14 Prozent steigern.

rei/rtr/dpa-afx

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