Ausverkauf Insolvente Kodak versteigert Patente

Der insolvente Kodak-Konzern beginnt mit dem Ausverkauf. 1100 Patente sollen in einer verdeckten Versteigerung unter den Hammer kommen. Der Erlös soll einen Neuanfang ermöglichen.
Balgenkamera von Kodak: Der Traditionskonzern hat den Siegeszug der Digitalfotografie verpasst und musste zu Jahresbeginn Insolvenz anmelden

Balgenkamera von Kodak: Der Traditionskonzern hat den Siegeszug der Digitalfotografie verpasst und musste zu Jahresbeginn Insolvenz anmelden

Foto: Thomas Frey/ dpa

New York - Mangels eines Käufers will der insolvente Kamera- und Filmehersteller Kodak nun seine Patente versteigern. Das Unternehmen beantragte jetzt nach eigenen Angaben eine verdeckte Auktion, bei der die Bieter ihre Angebote abgeben, ohne zu wissen, was der andere bietet. Die Versteigerung soll demnach Anfang August beginnen.

Öffentlich gemacht würde dann nur der siegreiche Bieter und die Summe, die er geboten hat. Im Angebot sind insgesamt 1100 Patente, darunter auch solche für Smartphones und Tablets, die mit einer Kamera ausgerüstet sind.

Eastman Kodak hatte Mitte Januar nach 130-jähriger Firmengeschichte Konkurs angemeldet. Das Traditionsunternehmen hatte den Siegeszug der Digitalfotografie verpasst und schrieb seit Jahren rote Zahlen. Der Verkauf der Patente soll Geld in die Kassen bringen, damit das Unternehmen weitermachen kann.

rei/afp
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