Montag, 23. September 2019

Verschobener Fokus Linde verdient außerhalb Europas gut

Linde in Leuna: Gewinnanstieg um 6,2 Prozent im ersten Quartal 2012

An Europa vorbei: Der Gasehersteller Linde hat seinen Gewinn in den ersten drei Monaten in 2012 trotz der grassierenden Europa-Krise gesteigert - aufgrund kräftiger Verkäufe in den Schwellenländern und in Amerika. Über Europa wird indes weniger gesprochen.   

Hamburg - Der Industriegasekonzern Linde hat dank einer kräftigen Nachfrage aus den Schwellenländern und Nordamerika einen guten Jahresstart erwischt. Der operative Gewinn habe im ersten Quartal um 6,2 Prozent auf 808 Millionen Euro zugelegt, teilte der Münchener Konzern am Freitag vor Beginn seiner Hauptversammlung mit. Analysten hatten mit einem operativen Ergebnis in dieser Höhe gerechnet.

Der Konzernumsatz von Linde Börsen-Chart zeigen habe sich um 5,4 Prozent auf 3,505 Milliarden Euro verbessert. Unter dem Strich blieb ein Überschuss von 308 Millionen Euro - ein Plus von 1,7 Prozent. "Wir sind ganz ordentlich in das neue Geschäftsjahr gestartet und zuversichtlich, unsere Ziele zu erreichen", sagte Konzernchef Wolfgang Reitzle.

Für das Gesamtjahr 2012 peilt der weltweit zweitgrößte Hersteller von Industriegasen nach der französischen Air Liquide Börsen-Chart zeigen an, seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr zu erhöhen und das operative Konzernergebnis zu steigern.

An der Börse zeigte die Mitteilung zunächst kaum Wirkung. Der Linde-Aktienkurs wurde vorbörslich bei dem Brokerhaus Lang & Schwarz zunächst moderat im Minus ermittelt.

kst/dpa-afx/rtr

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