Motoren Deutz und Volvo vertiefen Kooperation

Mit seinem Großaktionär Volvo will der Kölner Motorenbauer Deutz sein China-Geschäft voranbringen. Die beiden Firmen gründen dazu ein Joint-Venture, an dem Deutz die Mehrheit hält.
China im Fokus: Deutz will mit Volvo Wachstumsmärkte erschließen

China im Fokus: Deutz will mit Volvo Wachstumsmärkte erschließen

Foto: DPA

Düsseldorf - Der Motorenbauer Deutz will die Zusammenarbeit mit seinem Großaktionär Volvo ausbauen. Die Unternehmen prüfen nach eigenen Angaben die Gründung einer gemeinsamen Produktionsgesellschaft in China.

Deutz  solle an dem Joint Venture die Mehrheit halten, teilten die Kölner am Donnerstag mit. Das Gemeinschaftsunternehmen solle eine neue Generation von mittelschweren Motoren für Industrieanwendungen fertigen. Hierzu gehören Baumaschinen, Landmaschinen, Stromerzeugungsaggregate, Pumpen oder Kompressoren. Bis wann eine Entscheidung dazu fällt, ließen die Unternehmen offen.

Der schwedische Volvo-Konzern  hält 6,7 Prozent an Deutz und gehört zu dessen wichtigsten Kunden. "Aus Asien und China kommt das wichtigste Wachstum für Deutz", hatte erst kürzlich Finanzchefin Margarete Haase gesagt.

Der im MDax  gelistete Konzern hat mit lokalen Partnern mehrere Gemeinschafsunternehmen in der Volksrepublik. Diese setzten 2011 rund 150.000 Motoren ab. Deutz baut mit den Partnern sowohl Motoren für Lastwagen als auch für Bau- und Landmaschinen.

nis/rtr
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