Flugzeugbauer Deutscher soll Airbus-Vize werden

Die Neuordnung an der Führungsspitze von EADS hat Folgen für die EADS-Tochter Airbus. Günter Butschek, bisher Produktionsvorstand und Chef von Airbus Deutschland, soll zum Chief Operating Officer des Flugzeugbauers aufsteigen und zum zweiten Mann in Toulouse werden.
Produktion des Airbus A 380 in Toulouse: Wenn Fabrice Brégier als Nachfolger von Tom Enders zum Airbus-Chef aufsteigt, dürfte Günter Butschek Airbus-Vize werden

Produktion des Airbus A 380 in Toulouse: Wenn Fabrice Brégier als Nachfolger von Tom Enders zum Airbus-Chef aufsteigt, dürfte Günter Butschek Airbus-Vize werden

Foto: REMY GABALDA

Hamburg - Beim Flugzeugbauer Airbus steht eine überraschende Personalie an. Günter Butschek (51), bisher Produktionsvorstand und Chef von Airbus Deutschland, soll zum Chief Operating Officer (COO) aufsteigen. Das berichtet das manager magazin in seiner neuen Ausgabe, die ab Freitag (20. Januar) im Handel ist.

Die Beförderung Butscheks steht im Zusammenhang mit der Neuordnung der Führungsspitze des Airbus-Mutterkonzerns EADS, die sich schon länger abzeichnet. Voraussichtlich im Juni wird Airbus-Chef Tom Enders (53) die Führung von EADS übernehmen und Louis Gallois (67) ablösen.

Enders' bisheriger Stellvertreter, der Franzose Fabrice Brégier (50), steigt dann zum Airbus-Chef auf, wodurch Platz für Butschek als neuen Vize und Manager für das Tagesgeschäft wird. Die Personalien könnte der Verwaltungsrat von EADS bereits in seiner nächsten Sitzung Ende Januar beschließen.

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