Aufsichtsrat Achleitner sagt RWE ab

Paul Achleitner steht für den Aufsichtsratsvorsitz bei RWE nicht mehr zur Verfügung. Der Allianz-Vorstand und designierte Oberaufseher der Deutschen Bank will nicht Aufsichtsratsvorsitzender des Essener Energiekonzerns werden.
Will sich auf das Mandat bei der Deutschen Bank konzentrieren: Paul Achleitner

Will sich auf das Mandat bei der Deutschen Bank konzentrieren: Paul Achleitner

Foto: Frank Leonhardt/ dpa

Hamburg - Wie das manager magazin in seiner neuen Ausgabe (Erscheinungstermin: 23. Dezember) berichtet, habe der Allianz-Vorstand seinen Verzicht auf diesen Posten gegenüber Aufsichtsratsmitgliedern des Essener Energiekonzerns erklärt. Der jetzige Amtsinhaber Manfred Schneider (73), der offiziell bis 2016 gewählt ist, wollte eigentlich 2013 abtreten. Als sein natürlicher Nachfolger habe Achleitner gegolten, den sowohl die Kapital- als auch die Arbeitnehmervertreter nach mm-Informationen akzeptiert hätten.

Die Begründung für Achleitners Verzicht: Er wolle sich zusätzlich zum künftigen Chefkontrolleursposten bei der Deutschen Bank keinen zweiten Aufsichtsratsvorsitz aufbürden. Achleitner wacht, neben RWE  , noch als einfaches Mitglied über die Konzerne Bayer  , Henkel  und Daimler  .

Klar scheint hingegen, wer neuer Finanzvorstand von RWE wird. Der bisherige Amtsinhaber Rolf Pohlig (59) scheidet Ende 2012 aus. Großmann-Nachfolger Peter Terium (48) präferiere laut manager magazin den derzeitigen Chief Financial Officer der Beteiligung Supply & Trading, Bernhard Günther (44). Terium war früher CEO der Handelstochter.

Im Februar will der Aufsichtsrat abschließend über die Pohlig-Nachfolge entscheiden.

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