Donnerstag, 21. November 2019

Ekkehard Schulz ThyssenKrupp prüft Regress gegen Ex-Chef

Schneller Absturz: Ekkehard Schulz führte den Konzern seit der Fusion 1999 bis 2011

Das teure Brasilien-Abenteuer von ThyssenKrupp könnte ein juristisches Nachspiel für Ex-Chef Ekkehard Schulz haben. Nach Informationen von manager magazin prüft der Konzern eine Schadenersatzforderung gegen den gerade aus dem Aufsichtsrat geschiedenen Manager.

Hamburg - Der Essener ThyssenKrupp-Konzern prüft eine mögliche Schadensersatzforderung gegen den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Ekkehard Schulz. Dies berichtet manager magazin in seiner neuen Ausgabe, die ab Freitag (23. Dezember) im Handel erhältlich ist.

Dem Bericht zufolge hat der Aufsichtsrat des Unternehmens die Kanzlei Hengeler Mueller mit einem Rechtsgutachten beauftragt. Die Juristen sollen darin untersuchen, ob Schulz für die dramatische Kostenüberschreitung beim Bau eines Stahlwerks in Brasilien haftungsrechtlich verantwortlich gemacht werden kann.

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