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Boeing 787: Der Dreamliner fliegt

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John Froschauer/ AP

Boeing Der erste Dreamliner landet in Tokio

Der erste 787 Dreamliner des US-Flugzeugbauers Boeing ist in Tokio gelandet. All Nippon Airways ist der erste Kunde des Langstreckenjets. Für Japans größte Fluggesellschaft ist der Dreamliner ein wichtiger Schritt für die weitere Expansion.

Tokio - Mit drei Jahren Verspätung ist der erste Dreamliner beim Kunden eingetroffen. Die Boeing-Maschine des Typs 787 landete am Dienstag in Tokio, wo die Fluggesellschaft All Nippon Airways sie für den kommerziellen Einsatz vorbereiten will. Am 26. Oktober soll das Flugzeug bei einem Sonderflug von Tokio nach Hongkong in Betrieb genommen werden. Reguläre Inlandsflüge mit dem Dreamliner sind ab dem 1. November geplant, der erste Langstreckenflug - von Tokio nach Frankfurt - ist für Januar 2012 vorgesehen.

Das Flugzeug war am Dienstagmorgen (Ortszeit Staat Washington) von Everett unter dem Jubel der dortigen Arbeiter gestartet. Ursprünglich war die Auslieferung schon für Mai 2008 zugesagt worden, der Termin verzögerte sich jedoch wegen Schwierigkeiten bei der Entwicklung immer wieder. Insgesamt sind bei Boeing  schon mehr als 800 Bestellungen für den Dreamliner eingegangen. Er wird stärker als bisherige Modelle aus Verbundwerkstoffen hergestellt, ist leiser und verbraucht im Vergleich zu Konkurrenzmodellen deutlich weniger Treibstoff.

Für All Nippon Airways (ANA) ist die Maschine ein wichtiger Teil ihrer weltweiten Expansionsbestrebungen. So soll der Dreamliner neue Langstrecken bedienen, auf denen sich der Einsatz eines größeren Flugzeugs wie der Boeing 747 wegen des geringen Passagieraufkommens nicht rechnete. ANA versprach jedoch auch den Passagieren größeren Komfort. Der Luftdruck in der Kabine werde dem in einer Höhe von 6000 Fuß (1800 Meter) statt wie bisher 8000 Fuß (2400 Meter) entsprechen, erklärte ANA. Außerdem sind die Fenster und die Ablagefächer über den Sitzen größer.

sk/dapd
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