BHP Billiton Bergbaukonzern verdient 23 Milliarden Dollar

Rohstofffieber: Der australische Bergbaukonzern BHP Billiton hat im abgelaufenen Geschäftsjahr (30. Juni) mehr Geld verdient als jemals eine australische Firma zuvor. Der Umsatz stieg um mehr als ein Drittel, der Gewinn dank der steigenden Rohstoffpreise um knapp 90 Prozent.
Abbau von Eisenerz in Port Hedland in Australien: BHP Billiton verdiente im abgelaufenen Geschäftsjahr knapp 2 Milliarden Euro - pro Monat

Abbau von Eisenerz in Port Hedland in Australien: BHP Billiton verdiente im abgelaufenen Geschäftsjahr knapp 2 Milliarden Euro - pro Monat

Foto: REUTERS / BHP Billiton

Sydney - BHP Billiton, weltweit größtes Unternehmen im Bergbausektor, machte unter dem Strich einen Gewinn von 23,6 Milliarden US-Dollar und damit 86 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Umsatz stieg im gleichen Zeitraum um 36 Prozent auf 71,3 Milliarden US-Dollar.

Vorstandschef Marius Kloppers malte eine gewinnträchtige Zukunft für den Bergbauriesen. "Langfristig wird der fortschreitende Prozess der Urbanisierung und Industrialisierung in einer bevölkerungsreichen, sich entwickelnden Welt, die Nachfrage nach unseren Rohstoffen weiter steigern", sagte er am Mittwoch.

Der Konzern hat nach eigenen Angaben seine Eisenerzproduktion in Australien im elften Jahr in Folge gesteigert. Vor allem aus China, aber auch aus Japan, Südkorea und Indien gebe es eine hohe Nachfrage. Die Gewinnsprünge seien zu einem großen Teil auch auf Steigerungen bei den Rohstoffpreisen zurückzuführen.

BHP Billiton  fördert mit weltweit rund 40.000 Mitarbeitern ein breites Spektrum an Rohstoffen. Darunter sind Erze, Metalle wie Aluminium, Kohle, Öl und Gas.

la/ap/reuters