Freitag, 13. Dezember 2019

Hohe Nachfrage Lanxess kann Gewinn fast verzehnfachen

Lanxess-Zentrale in Leverkusen: Zuletzt gute Geschäftsentwicklung

Der Chemiekonzern Lanxess hat seinen Nettogewinn im Vorjahr dank der Konjunkturerholung und hoher Verkäufe in den Schwellenländern fast verzehnfacht. Jetzt rechnet das Unternehmen auch für das laufende Jahr mit guten Geschäften.

Düsseldorf - Lanxess hat im vergangenen Jahr das beste Ergebnis seit seinem Bestehen erwirtschaftet. Aufgrund starker Geschäfte mit synthetischem Kautschuk und kräftiger Nachfrage aus Schwellenländern hat Die ehemalige Bayer-Sparte Lanxess seinen Nettogewinn so im Vorjahr fast verzehnfacht. Unter dem Strich stieg das Konzernergebnis im vergangenen Jahr von 40 Millionen auf 379 Millionen Euro, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz erhöhte sich um 41 Prozent auf 7,1 Milliarden Euro.

Konzernchef Axel Heitmann betonte, Lanxess profitiere von seinem Fokus auf die Wachstumsmärkte Asiens und Südamerikas. Im vergangenen Jahr machte der Konzern bereits fast ein Viertel seines Umsatzes in den vier Boomregionen Brasilien, Russland, Indien und China und erreichte dort Umsatzzuwächse von durchschnittlich 60 Prozent. Nur noch knapp ein Fünftel seiner Umsätze macht Lanxess auf dem deutschen Markt. Hier lag das Umsatzwachstum bei 24 Prozent.

Den Aktionären versprach Lanxess eine satte Erhöhung der Dividende auf 70 (Vorjahr: 50) Cent je Aktie. Auch der Start ins neue Jahr ist dem Unternehmen zufolge erfolgreich gewesen: "Das erste Quartal 2011 läuft sogar noch besser als das sehr gute erste Quartal im vergangenen Jahr", sagte Konzernchef Heitmann. Die Auftragsbücher seien voll, die Anlagen sehr gut ausgelastet. 2011 peilt das Chemieunternehmen eine Zunahme von Umsatz und bereinigtem operativem Gewinn an.

kst/apd/rtr

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