Sonntag, 21. April 2019

Partner für Kautschukgeschäft Lanxess wirbt um russischen Oligarchen

Lanxess-Hochhaus in Köln: Der Chemiekonzern steht vor einem Umbau im Aufsichtsrat - und wirbt um neue Partner

Beim Chemiekonzern Lanxess stehen tief greifende Veränderungen an. Altana-Chef Matthias Wolfgruber sowie Post-Finanzchef Larry Rosen sollen in den Aufsichtsrat einrücken. Zudem wirbt Lanxess-Chef Matthias Zachert um eine Partnerschaft mit dem russischen Oligarchen Rustem Sulteev.

Köln - Zur Hauptversammlung im Mai will das Dax-Unternehmen Lanxess mindestens zwei Aufsichtspositionen neu besetzen. Die Räte Robert Koehler und Rainer Laufs stellen sich dann nicht mehr zur Wiederwahl. Für sie sollen Altana-Vormann Matthias Wolfgruber und Larry Rosen, Finanzchef der Deutschen Post DHL, in das Gremium einrücken. Dies berichtet das manager magazin in seiner kommenden Ausgabe, die ab Freitag (20. Februar) im Handel ist.

Wie es in dem Bericht weiter heißt, will Lanxess-Vorstandschef Matthias Zachert dem Aufsichtsrat spätestens im Mai eine Lösung für das notleidende Kautschukgeschäft des Konzerns vorstellen. Die Kautschuksparte macht 40 Prozent des Konzernumsatzes in Höhe von 8,3 Milliarden Euro aus.

Derzeit führt Zachert intensive Gespräche mit mehreren Interessenten, um Partner zu finden. Nach Informationen des Magazins gelten die Verhandlungen mit dem Chemieunternehmen Nizhnekamskneftekhim (NKNK) des russischen Oligarchen Rustem Sulteev als besonders aussichtsreich.

Mehr Wirtschaft aus erster Hand? Der obige Text ist nur ein minimaler Ausschnitt aus der März-Ausgabe des manager magazins. Das neue Heft (und die nächste Ausgabe) können Sie hier im Vorteilsangebot bestellen.
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