Imageprofile 2008 Olympiade der Konzerne

Wie angesehen sind Deutschlands Topunternehmen? Die exklusive Studie Imageprofile des manager magazins, die größte Untersuchung zum Ruf der Konzernelite, deckt auf, wer in der Wirtschaft sein Ansehenskapital steigert - und wer es verspielt.
Von Patricia Döhle und Thomas Werres

Hamburg - Der schwäbische Sportwagenhersteller Porsche  ist das bei deutschen Führungskräften angesehenste Unternehmen. Dies ist das Ergebnis der größten Studie zum Image der Topkonzerne in Deutschland.

Zum 15. Mal hat manager magazin (Erscheinungstermin: Freitag, 25. Januar) rund 2500 Vorstände, Geschäftsführer und leitende Angestellte um ihre Meinung zur Reputation der größten Unternehmen gebeten. Dabei hat sich erneut das überragende Ansehen der Autohersteller bestätigt. Auf den Imagesieger Porsche folgen BMW  auf Rang zwei und Audi  als Drittplatzierter.

Porsche erreicht den Spitzenplatz in dieser Studie bereits zum fünften Mal in Folge. Zu den ersten zehn der untersuchten 152 Unternehmen zählen außerdem Adidas  (Platz 4), Google  (5), Miele (6), Coca-Cola  (7), Lufthansa  (8), Boss  (9) und Nokia  (10).

Den größten Imagezuwachs schafften die Unternehmen Heidelberger Druckmaschinen , Fiat  - bei der Untersuchung 2006 noch das Unternehmen mit dem schlechtesten Ruf - und VW . Den stärksten Ansehensschwund verzeichnen die Deutsche Telekom , Siemens  sowie die Konzerne EADS  und Eon .

Bei der Wertung nach Branchen konnten sich zahlreiche große Namen durchsetzen. Darunter ThyssenKrupp  (Grundstoffe), Bosch  (Industriegüter), Bayer  (Pharma), Adidas (Konsumgüter), Ikea (Handel), Lufthansa (Transport und Touristik), Google (IT und Kommunikation) und die FAZ (Medien). In der Finanzbranche belegte mit der Credit Suisse  erstmals ein ausländisches Geldhaus den Spitzenplatz.

Die Imageprofile werden alle zwei Jahre erhoben. Die Studie umfasst 152 Unternehmen. Die Auswahl berücksichtigt führende Unternehmen aus zehn Branchen, darunter alle Dax-Werte. Die Umfrage führten TNS Infratest und BIK Marplan Intermedia im Auftrag von manager magazin durch. Die Untersuchung ist aussagekräftig wie nie zuvor. Erstmals wurde nicht nur das Gesamtimage abgefragt, sondern zusätzlich fünf imagebildende Faktoren.