Sparprogramm Bogner streicht Jobs und verkauft die Firmenzentrale

Die angeschlagene Modefirma verfolgt einen harten Sanierungskurs: Fast jeder fünfte Arbeitsplatz wird gestrichen. Doch schon bald soll neues Geld reinkommen.
Bogner-Filiale: "Die Gespräche mit den Banken sind weit fortgeschritten"

Bogner-Filiale: "Die Gespräche mit den Banken sind weit fortgeschritten"

Foto: imago stock/ imago images / Manfred Segerer

Das angeschlagene Modelabel Bogner steuert einen strikten Sanierungskurs. In den kommenden zwei Jahren sollen 150 der rund 800 Arbeitsplätze abgebaut werden, sagte Finanzchefin Gerrit Schneider dem manager magazin.  Auch die Firmenzentrale im Münchener Ortsteil Berg am Laim will sie verkaufen. Die bayerische Landeshauptstadt soll aber weiter Sitz des Unternehmens bleiben.  

Der kriselnde Sportmodehersteller braucht das Geld aus dem Immobilienverkauf, um Schulden abbauen zu können. Der von Eigentümer Willy Bogner bestellte Treuhänder Arndt Geiwitz fordert, dass das "hoch, aber nicht überschuldete" Unternehmen innerhalb von 24 Monaten wieder eine "gesunde Bilanzrelation" erreichen muss.  

Zunächst will das Unternehmen weitere Kredite aufnehmen. Geiwitz äußerte sich optimistisch, schon bald ein Finanzierungspaket mit den Hausbanken und der Landesförderanstalt Bayern abschließen zu können: "Die Gespräche mit den Banken sind weit fortgeschritten." Nach Vertragsabschluss sei die Finanzierung für drei Jahre gesichert.  

Im kaum durch Corona beeinflussten Geschäftsjahr 2019/2020 (zum 31. März) hatte das Bogner-Management den Umsatz steigern können. Er nahm auf 163 Millionen Euro von 155 Millionen Euro im Vorjahr zu. Der Gewinn (EBT) sprang auf 2,6 Millionen Euro (Vorjahr 300.000 Euro).  

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