Montag, 11. November 2019

Externe Topmanager, neue Zentrale, Personalabbau Tengelmann baut radikal um

Die Tengelmann-Gruppe plant Reorganisation

Eigentümerfamilie Haub will nach dem Drama um Karl-Erivan Haub externe Manager an die Führungsspitze holen, die Konzernzentrale verlagern und das Verwaltungspersonal reduzieren.

Der Mülheimer Tengelmann-Konzern will sich eine völlig neue Struktur geben. Vorgesehen sind eine Führungsspitze, der auch externe Manager angehören, die Verlagerung der Zentrale, eine deutliche Reduzierung des Verwaltungspersonals und eine Umfirmierung. Dies berichtet manager magazin unter Berufung auf Unternehmenskreise.

Eine Reorganisation ist nötig, weil Tengelmann-Chef Karl-Erivan Haub im April von einer Skitour am Matterhorn nicht zurückgekehrt war. Die Eigentümerfamilie beauftragte daraufhin ihren engen Vertrauten, den früheren Wella-Geschäftsführer Peter Zühlsdorff, ein Konzept für einen Neuanfang zu entwickeln.

Nach seinen Plänen firmiert die heutige Kommanditgesellschaft in eine GmbH um. Geleitet wird die Beteiligungsholding von Karl-Erivans Bruder Christian Haub, der allerdings von zahlreichen weiteren Geschäftsführern unterstützt wird. Von den derzeit gut 300 Angestellten sollen nur noch wenige in der Tengelmann-Holding arbeiten, für die das Konzept zudem einen Umzug von Mülheim nach Düsseldorf vorsieht.

Bislang sind dies alles nur Gedankenspiele. Erst wenn Karl-Erivan Haubs Leichnam gefunden oder er im kommenden Jahr für tot erklärt werden sollte, kann sein Nachlass dauerhaft geregelt werden.

Den vollständigen Text über die Tragödie und den Neuanfang der Haubs lesen Sie auf manager magazin premium.

© manager magazin 2018
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung