Starbucks einigt sich nach Skandal-Verhaftung Ein Dollar für die Betroffenen, 200.000 Dollar für junge Unternehmer

Rashon Nelson (links) und Donte Robinson waren in Philadelphia festgenommen worden

Rashon Nelson (links) und Donte Robinson waren in Philadelphia festgenommen worden

Foto: Jacqueline Larma/ dpa

Die US-Stadt Philadelphia hat sich mit zwei Afroamerikanern auf eine symbolische Entschädigung geeinigt, nachdem diese aus einem Starbucks-Café geworfen worden waren. Der Fall hatte international Schlagzeilen gemacht.

Die beiden hatten in dem Café auf einen Freund gewartet, ohne zunächst etwas zu konsumieren. Als einer der beiden die Toilette benutzen wollte und ihm dies nicht erlaubt wurde, kam es zur Auseinandersetzung. Ein Starbucks-Mitarbeiter rief die Polizei, die beiden Männer wurden festgenommen.

Der Vorfall im Video:

Reuters

Beide erhalten nun von der Stadt eine symbolische Entschädigung von jeweils einem Dollar. Außerdem erklärte sich die Kommune im Rahmen der Einigung bereit, 200.000 Dollar an eine Initiative zu spenden, die junge Unternehmer aus Philadelphia unterstützt.

Starbucks hatte angekündigt, am 29. Mai alle seine US-Filialen geschlossen zu halten, um den Mitarbeitern die Teilnahme an einer Anti-Rassismus-Fortbildung zu ermöglichen.

luk, dpa
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