Galeria Karstadt Kaufhof René Benko lehnt Mietkürzungen seiner Warenhäuser ab

Der österreichische Investor hat sich die Filetstücke unter den deutschen Handels-Immobilien gesichert. Um Nachmieter macht er sich keine Sorgen.
René Benko: Sein Sanierungsplan sieht Mieteinsparungen in Höhe von bis zu rund 60 Millionen Euro vor

René Benko: Sein Sanierungsplan sieht Mieteinsparungen in Höhe von bis zu rund 60 Millionen Euro vor

Foto: Marcel Kusch/dpa

René Benko (43), Immobilieninvestor und Eigner der darbenden Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof, will seinen eigenen Warenhäusern keine Mietnachlässe gewähren. Seine Warenhäuser wie Galeria am Berliner Alexander Platz oder in der Frankfurter Zeil könnten auch in seiner KaDeWe-Gruppe unterschlüpfen, hatte er in Verhandlungen angekündigt. In der KaDeWe-Gruppe führt Benko seine Luxuswarenhäuser wie das Alsterhaus in Hamburg oder das Oberpollinger in München.

Benko gehören nicht nur das operative Warenhausgeschäft, sondern auch einige der 170 Warenhausimmobilien, aus denen die Kette nach Unternehmensangaben in mindestens 62 Fällen ihr Geschäft abziehen will. Nach Abschluss eines Immobiliendeals mit dem Finanzinvestor Apollo, der 17 Warenhausobjekte dann von Benko übernehmen soll, bleiben dem österreichischen Milliardär nur noch zehn Standorte, dafür allesamt in Toplage.

Insgesamt will die Kette künftig bis zu rund 60 Millionen Euro an Mieten bei den Warenhäusern einsparen. Das sieht nach Informationen des manager magazins der Sanierungsplan "Galeria 2.0" vor. Aktuell befinden sich der Generalbevollmächtigte Arndt Geiwitz (51) und der gerichtlich bestellte Sachwalter Frank Kebekus (56) noch in Gesprächen mit einzelnen Vermietern.

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