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Begehrteste Sportmarke der Welt: Ende einer Ära - Nike-Gründer Phil Knight tritt ab

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Gute Zahlen und Pilotprogramm Nikes Amazon-Plan entzückt Anleger

Bei Nike laufen die Geschäfte besser als erwartet. Zudem kündigt der weltgrößte Sportartikelhersteller ein Pilotprogramm an, das die Basis für eine umfassendere Partnerschaft mit Amazon legen könnte. Das überzeugt die Anleger. Die Aktie steigt in der Spitze um 8 Prozent.
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Der US-Sportartikelriese Nike  verschafft sich mit starken Quartalszahlen Luft im verschärften Konkurrenzkampf mit Rivalen wie Adidas  und Under Armour. In den drei Monaten bis Ende Mai wuchs der Überschuss im Jahresvergleich um 19 Prozent auf 1,0 Milliarden Dollar (0,9 Milliarden Euro), teilte Nike am späten Donnerstagabend in den USA mit. Die Erlöse stiegen um 5 Prozent auf 8,7 Milliarden Dollar.

Damit übertrafen die Ergebnisse die Erwartungen der Analysten deutlich. Die Aktie stieg nachbörslich um knapp 8 Prozent. Allerdings hatte die Aktie in den Wochen zuvor auch kräftig verloren.

Bei Anlegern kam neben den Geschäftszahlen auch gut an, dass der Konzern ankündigte, die Weichen für eine Partnerschaft mit Amazon zu stellen. Nachdem sich Nike lange gegen den direkten Vertrieb über den Online-Händler gesträubt hatte und dort bislang nur durch Drittanbieter vertreten ist, will man testweise einige Produkte selbst verkaufen.

Nike suche nach Wegen, seinen Kunden ein besseres Shopping-Erlebnis bei Amazon zu bieten, sagte Konzernchef Mark Parker. Dabei gehe es etwa um eine verbesserte Art der Markenpräsentation. Bei Amazon sind zwar bereits zahlreiche Nike-Produkte erhältlich, doch es tummeln sich dort bisher unlizensierte Händler, dadurch hat der Konzern wenig Einfluss darauf, wie die Ware auf der Plattform vermarktet wird.

Nike hat bei Amazon auf die Vermarktung bislang kaum Einfluss

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Das Amazon-Pilotprogramm könnte nach Einschätzung von Experten helfen, die derzeitige Schwäche auf dem US-Heimatmarkt zu überwinden. Denn wie bereits im Vorquartal liefen die Geschäfte zuletzt nur international gut, insbesondere in China und anderen Schwellenländern. In den USA, wo der deutsche Erzrivale Adidas wieder verstärkt Druck macht, stagnierte das Wachstum hingegen.

Nike kämpfte zudem erneut mit dem starken Dollar, der Auslandseinnahmen nach Umrechnung in US-Währung verringert. Ohne diesen Effekt wäre der Konzernumsatz um 7 Prozent gestiegen. Im gesamten abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 steigerte Nike die Erlöse um sechs Prozent auf 34,4 Milliarden Dollar. Der Gewinn nahm um 13 Prozent auf unter dem Strich 4,2 Milliarden Dollar z

rei/dpa
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