Sonntag, 21. April 2019

Mobiles Bezahlen Starbucks mausert sich zum Tech-Unternehmen

In den Fußstapfen von Jeff Bezos: Starbucks-CEO Howard Schultz

4. Teil: Mobiles Bezahlen powered by Starbucks

Künftig will Schultz mit seinen Entwicklungen nicht mehr nur die eigenen Kunden beglücken, sondern die Technologie womöglich auch an andere Unternehmen verkaufen. 2016 schon könnte so ein "mobiles Bezahlnetzwerk" mit externen Händlern an den Start gehen, teilte das Unternehmen Ende Dezember mit. Eine Strategie, bei der Neuzugang Johnson, mit seinen Kontakten zu Handelsunternehmen sehr nützlich sein könnte.

Wie weit Gespräche mit anderen Händlern bereits gediehen sind, dazu äußerte sich der Kaffeeröster nicht. Ebensowenig zu möglichen Details. Doch die Zurückhaltung des Handels gegenüber mobilen Bezahllösungen scheint spätestens seit der Einführung von Apple Pay Geschichte.

Viele von ihnen wie Walmart, CVS, Rite Aid und Bestbuy, 7Eleven, K-Mart, Dunkin Donuts oder Wendy's arbeiten bereits mit Hochdruck an einer eigenen mobilen Bezahllösung "CurrentC", mit der sie Apple Börsen-Chart zeigen Paroli bieten wollen. Allerdings soll die erst in diesem Jahr auf den Markt kommen. Starbucks mit seiner Bonuskarten-App ist schon da.

Dass es Howard Schultz mit seinen Plänen ernst meint, darauf deutet neben dem Engagement von Kevin Johnson aber noch ein anderes Detail hin. Laut CNN Money fiel bei einer Analystenkonferenz nach der Verkündigung der Personalie alleine 34 Mal das Wort "mobile". Genauso oft wie das Wort "Kaffee".

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