Dienstag, 23. Juli 2019

Tschechischer Milliardär will Handelskonzern übernehmen Metro-Vorstand hält Kretinsky-Angebot für "viel zu niedrig"

Metro: "Erheblich unterbewertet"

Der Vorstand des Handelsriesen Metro sieht das Übernahmeangebot des tschechischen Milliardärs Daniel Kretinsky als deutlich zu niedrig an. Der Vorstand habe die Ankündigung der Kretinsky-Investmentgesellschaft EP Global Commerce zur Kenntnis genommen, ein freiwilliges Übernahmeangebot für alle Aktien der Metro abzugeben, teilte der Handelskonzern am Sonntag mit. Der Angebotspreis enthalte aber nur eine Prämie von rund drei Prozent auf den Schlusskurs der Stammaktie von Metro Börsen-Chart zeigen vom Freitag.

Der Metro-Vorstand sei fest überzeugt, dass die Offerte Kretinskys das Unternehmen erheblich unterbewerte und dessen Wertschöpfungsplan nicht ausreichend berücksichtige. Der Vorstand rate den Aktionären, bis zur Veröffentlichung einer ausführlichen Stellungnahme von Vorstand und Aufsichtsrat zu Kretinskys unaufgefordertem Angebot "keine Maßnahmen zu ergreifen".

Die freiwillige Offerte der EP Global Commerce beläuft sich auf 16,00 Euro für jede Stammaktie und 13,80 Euro für jede Vorzugsaktie. Die Stammaktien hatten am Freitag mit 15,54 Euro geschlossen.

la/reuters

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